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  Informationen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz September 2019  

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

unser Newsletter informiert Sie über Themen rund um die gesetzliche Unfallversicherung. Er wendet sich an alle Personen, die sich für Sicherheit und Gesundheit in den Mitgliedsbetrieben und -einrichtungen der Kommunalen Unfallversicherung Bayern und der Bayerischen Landesunfallkasse engagieren. Wir berichten einmal monatlich über die aktuelle Rechtsprechung, Neuerscheinungen und Veranstaltungen.

Eine unfallfreie Zeit wünscht die Newsletter-Redaktion der KUVB/der Bayer. LUK.

Bitte nehmen Sie unseren Absender newsletter@kuvb.de in Ihre Liste der sicheren Absender auf. Vielen Dank!



UNSERE THEMEN



 

16. BIS 17. OKTOBER 2019:

Besuchen Sie uns auf der "Kommunale"

Messeankündigung "Kommunale 2019"

Mit rund 400 Ausstellern und einer Kombination aus Messe, Kongress und Fachforen ist die "Kommunale" die Top-Adresse für Entscheider im kommunalen Bereich. Auch die KUVB ist wieder mit dabei – besuchen Sie uns in der Halle 9 / Stand 342 und sprechen Sie mit unseren Präventions- und Rehafachleuten. Wir freuen uns auf Sie! Weitere Infos zur Messe

Bild: © KOMMUNALE

 

 

JETZT BEWERBEN!

kommmitmensch-Check: Auszeichnung für sichere und gesunde Arbeit

Logo kommmitmensch Check 2020

Wer sich herausragend um die Sicherheit und Gesundheit seiner Beschäftigten kümmert, soll auch etwas davon haben: Mit der Auszeichnung kommmitmensch-Check prämieren die KUVB und Bayer. LUK Mitgliedsbetriebe mit besonders hohem Engagement. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen unserer Präventionskampagne kommmitmensch. Wie Betriebe von der Auszeichnung profitieren und wie man sich bewerben kann, erfahren Sie hier.

Bild: © kommmitmensch

 

 

SICHERHEIT UND GESUNDHEIT IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN:

Neue Branchenregel für Kitas

DGUV Regel 102-602 Branche Kindertageseinrichtung

Die DGUV Regel 102-602 "Branche Kindertageseinrichtung" ist ein umfassendes, praxisorientiertes und leicht anwendbares Gesamtkompendium, um die Themen Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen zu integrieren. Es beschreibt 16 Tätigkeiten bzw. Arbeitsplätze mit deren zentralen Gefährdungen und den darauf abzielenden wichtigsten Präventionsmaßnahmen.
Zielgruppe der DGUV Regel "Branche Kindertageseinrichtung" sind die Träger und Leitungen von Kindertageseinrichtungen. Hier können Sie die Broschüre herunterladen.

Bild: © DGUV

 

 

DGUV-INFORMATION:

Arbeitssicherheit in Kliniken

DGUV Information 207-016 Neu- und Umbauplanung im Krankenhaus unter Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes

Die DGUV Information 207-016 "Neu- und Umbauplanung im Krankenhaus unter Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes" informiert über die wichtigsten, in vielen Bereichen im Krankenhaus geltenden Vorschriften und Normen, arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, Informationen von Fachgesellschaften und die Erfahrungen der Unfallversicherungsträger. Die praxisorientierte Planungshilfe unterstützt bei der korrekten Umsetzung der Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften und Unfallverhütungsvorschriften. Sie ersetzt die bisherige Informationsschrift BGI/GUV-I 8681. Die Broschüre kann heruntergeladen oder bei uns bestellt werden.

Bild: © DGUV

 

 

PODCAST:

Lärm in Großraumbüros

Mitarbeiterin im Großraumbüro

Moderne Großraumbüros sehen oft schick aus mit Relaxzonen, ohne Trennwände und Schreibtische. Aber oft leiden Konzentration und Wohlbefinden der Beschäftigten, denn es ist zu laut. Durch schallharte Materialien, die akustisch wie ein Spiegel wirken, entsteht schnell ein Geräuschteppich, der beim Arbeiten stört. Das größte Problem mit dem Lärm ist, dass er Stress bereitet. Und Stress kann zu Konzentrationsschwäche, Bluthochdruck, Verspannung oder Kopfschmerz führen. Wie man den Geräuschpegel auch in Großraumbüros senken kann, sagt Dr. Andrea Wolff, Lärm-Expertin am Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Hier geht es zum Podcast-Interview.

Bild: © AdobeStock, contrastwerkstatt

 

 

GESCHÜTZT VOM 1. SCHULTAG AN:

Versicherung schon in der Schultüte

Schulanfänger auf dem Weg zur Schule

Wichtig für alle Eltern zum Schulbeginn: Vom ersten Schultag an sind die Kinder auf dem Schul- und Heimweg sowie in der Schule gesetzlich unfallversichert. Ob Ihr Kind beim Sportunterricht hinfällt, auf dem Schulweg vom Fahrrad stürzt oder bei einer Rangelei auf dem Pausenhof verletzt wird: Es ist grundsätzlich ein Fall für die gesetzliche Unfallversicherung. Sie schützt unter anderem Schülerinnen und Schüler, Kinder in Kindertageseinrichtungen und Studierende an Hochschulen – und das kostenfrei für die Eltern. Finanziert wird die gesetzliche Schüler-Unfallversicherung aus Steuermitteln. Mehr Infos zum Versicherungsschutz und den Leistungen der gesetzlichen Schüler-Unfallversicherung gibt es auf unserer Homepage unter "Fragen und Antworten".

Bild: © Fotolia, Fotofreundin

 

 

WEGEN UNACHTSAMKEIT UND ALKOHOLEINFLUSS:

Unfälle mit E-Scootern

Kampagne kommmitmensch Plakat Blöde Idee

Seit rund drei Monaten fahren elektrisch betriebene Roller durch die Straßen der Großstädte. Das Unfallgeschehen zeigt: Viele Fahrer unterschätzen die Geräte oder gehen fahrlässig mit ihnen um. Die Folgen: leichtere Verletzungen wie Prellungen und Schürfwunden bis hin zu Schädel-Hirn-Traumata und Frakturen im Bereich der Wirbelsäule und vor allem der Beine und Füße. Damit es nicht zu solch schweren Verletzungen kommt, sollten die Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern einige Regeln beachten. Weiterlesen in der DGUV-Pressemeldung

Bild: © kommmitmensch

 

 

BUNDESSOZIALGERICHT:

Versicherungsschutz auch beim Probearbeiten

Lupe mit Paragraphen-Symbol

Wer mit einem potenziellen neuen Arbeitgeber einen Probetag ausmacht, um sich zum Beispiel näher vorzustellen oder die Tätigkeit kennenzulernen, ist für diese Zeit gesetzlich unfallversichert, so das Bundessozialgericht.
Der klagende Mann hatte an dem Probearbeitstag Mülltonnen transportiert und war dabei vom Lastkraftwagen gestürzt. Er verletzte sich schwer. Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik hatte die Anerkennung als Arbeitsunfall zunächst abgelehnt, weil der Mann nicht in den Betrieb eingegliedert gewesen sei. Allerdings sei der Verunfallte als "Wie-Beschäftigter" gesetzlich unfallversichert gewesen, so die Kasseler Richter (Urt. v. 20.08.2019, Az. B 2 U 1/18 R). Mehr dazu in der Pressemeldung des BSG

Bild: © Fotolia, Daniel Berkmann